GKD-MITTEILUNGEN 2/2022

GKD-Mitteilungen Heft 2/2022 erschienen

Im Mittelpunkt des Heftes stehen zwei Artikel aus dem im weitesten Sinne Bereich »Entgelte«: Zum einen wurde der Tarifabschluss in der EKBO von Berliner Senat als möglicher Verstoß gegen das Besserstellungsverbot gegenüber dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) gewertet – was ein Problem für alle Arbeitsbereich mit staatlicher Refinanzierung bedeuten würde. Wir dokumentieren ein erläuterndes gemeinsames Schreiben von GEW und GKD an Katja Kipping, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Zum anderen setzen sich die Probleme mit dem Gehalts-Abrechnungsdienstleiter von EKD/EKBO fort. Mehr dazu im nächsten Abschnitt dieses Rundbriefes. Das Heft enthält auch die an den Tarifabschluss angepassten Entgelttabellen des TV-EKBO.

Einen weiteren Schwerpunkt des Heftes bildet der Religionsunterricht (RU). Die neue Leiterin der Fachgruppe RU, Martina Juchem, stellt sich vor, während Christian Hannasky den Kirchenleitungsbeschluss zur Neustrukturierung der Berliner Arbeitsstellen für Religionsunterricht (ARUs) erläutert.

RAin Sabine Assmann erläutert die aktuelle Rechtssprechung zu den Themen »Rückzahlung von Fortbildungskosten«, »Wahl zur Vertrauensperson für Schwerbehinderte« und »Annahmeverzug und Corona«. Das Heft enthält außerdem eine Übersicht der Fortbildungsangebote für MAV-Mitglieder im 2. Halbjahr 2022.

Geburtstagstorte

Last not least gratulieren wir sehr herzlich Hugo Meinig zu seinem 90. Geburtstag! Manchen altgedienten Mitgliedern, aber auch den Leser:innen der Chronik zum 70. Jubiläum der GKD dürfte der Name geläufig sein, war doch Hugo Meinig in den Jahren des Zusammenwachsens unserer Landeskirche nach der »Wende« eine der prägendsten Persönlichkeiten der GKD. Mehr in der Würdigung von Uwe Marth.

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GKD-Mitteilungen 1/2022

GKD-Mitteilungen Heft 1/2022 erschienen!

Eine neue Ausgabe der GKD-Mitteilungen ist erschienen! Der Krieg Putins gegen die Ukraine ist auch Thema bei der GKD: Wir rufen zur Unterstützung des Hilfsfonds der Ev. Partnerhilfe auf. Im Mittelpunkt der Artikel stehen diesmal die GKD-Interna im Mittelpunkt: Die ehrenamtliche Mitarbeit in der GKD benötigt auf verschiedenen Feldern dringend Verstärkung, was nun durch ein Video-Konferenz-System in der Geschäftsstelle erleichtert wird. Weiterhin finden sich Artikel zum Tarifabschluss 2022 in der EKBO im Heft. Frau RAin Assmann weist im Zusammenhang der Besprechung neuer Urteile aus dem Arbeitsrecht auf die Wichtigkeit der Teilnahme von MAV-Vertreter:innen an Personalgesprächen hin. Als Fortbildungsveranstaltung wird Mitte Juni der Basiskurs »Schulung für neu- und wiedergewählte MAV-Mitglieder« angeboten.

Das Heft kann hier eingesehen werden.

GKD-Mitteilungen Heft 3/2021 erschienen!

In diesem Jahr feiern wir das 70. Jubiläum des organisierten Ringens um das Wohl der kirchlichen Mitarbeiter:innen in unserer Landeskirche: Am 18. August 1951 gründete sich in Berlin-Borsigwalde der »Verband der Mitarbeiter der Evangelischen Kirche (V.M.E.K.)«, in den 1980er Jahren umbenannt in »Verband kirchlicher Mitarbeiter (VKM)« und schließlich seit 1991 als »Gewerkschaft Kirche und Diakonie« unterwegs.

Auf die Geschichte dieses langen Weges, »der durch Täler und über Höhen, durch fruchtbare Felder, aber auch durch sandige, nur von Gestrüpp bedeckte Gegenden führte« (Horst-Günter Mannhardt), werden wir in mehreren Sonder-
ausgaben der GKD-Mitteilungen zurückblicken.

Der erste Teil dieser Chronik, der die Jahr 1951 bis 1991 umfasst, ist nun erschienen und kann hier eingesehen werden.

Sonderheft »Der Tarifvertrag« erschienen

Vielen Mitarbeiter*innen der EKBO ist der landeskirchliche Tarifvertrag eine Selbstverständlichkeit geworden, ohne dass sie seine Sonderstellung in den Evangelischen Landeskirchen Deutschlands noch realisieren.

Das neue Sonderheft der GKD-Mitteilungen hat nun eben diesen kirchlichen Tarifvertrag in der EKBO zum Thema. Vier Aufsätze bieten eine Einführung in Geschichte und Gegenwart der arbeitsrechtlichen Regelungen im Bereich des Landesverbandes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Außerdem erläutert das Heft die Gründe für die Ablehnung des sog. »Dritten Weges« mit ihren arbeitsrechtlichen Kommissionen durch die GKD.

Denn arbeitsrechtlich sind die allermeisten Kirchen, die Diakonie und die Caritas immer noch durch die Ideologie des »Dritten Weges« geprägt. Ideologien sind wie Verstopfung. Sie verhindern den aufrechten Gang, fördern Absonderung und Schmerzen, führen zu Verstopfung und Eigensinn. Dabei gibt es eine einfache Medizin: Abschluss von kollektiv geltenden Tarifverträgen mit transparenten, fairen Ergebnissen.
Helfen wir durch gute Argumente den Entscheidern in Kirche, Diakonie und Caritas – Synoden, Bischöfen, Konsistorien und Verwaltungen, ihre »Verstopfung« zu beenden. Niemand will die Autonomie der Kirchen für die eigene Gestaltung der Glaubensausübung antasten. Die ständige Überhöhung rein menschlicher Organisationsformen zu heilsnotwendigen Glaubenssätzen dient nach unseren langjährigen Erfahrungen einzig dem Ziel des Machterhalts und die Hierarchisierung der Beziehungen.
Wir hoffen, Ihnen mit dem Abdruck dieses Referates gute Argumente an die Hand zu geben, um endlich aus dieser Denkfalle ausbrechen und weitere die Ideologie vom »Dritten Weg« aufgeben zu können.

Aus dem Vorwort von Uwe Marth

Texte:
– Die Gestaltung des Arbeitsrechts in den Gliedkirchen der EKD
– Der Tarifvertrag in der EKBO (Chr. Hannasky 2011, durchges.)
– Tarifvertrag oder »3. Weg« – eine Alternative? (Interview J. Pescke mit M. Raschke, 2010)
– Wer macht sich für mich stark? Kirchliches Arbeitsrecht in der EKBO (Chr. Hannasky 2018)
Stand: Oktober 2018 · 48 Seiten

Das Heft kann in der GKD-Geschäftsstelle angefordert werden. Eine Vorschau findest Du hier.