Bündnisinfos

Fachkonferenz am 3. Juni // Veranstaltungsreihe Umgang Rechtsextremismus // Protestaktionen 14.3. // Spaziergang Schöneberg 21.3. // Stolpersteine Spandau 22.3.

Liebe Menschen in unserem Bündnis,

wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr unsere Bündnis-Fachkonferenz im Abgeordnetenhaus Berlin stattfinden wird. Bitte reserviert euch den Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026, 12.30-16 Uhr (Führung durchs AGH ab 11.30 Uhr).

Außerdem sende ich euch Einladungen und Informationen unserer Bündnismitglieder:

1. ZUM UMGANG MIT RECHTSEXTREMISMUS UND MENSCHENFEINDLICHKEIT 2026 – Eine Veranstaltungsreihe des Diözesanrats der Katholiken und der Caritas im Erzbistum Berlin

Der Flyer ist im Anhang.

Nächste Veranstaltung Montag, 16. März 2026, 19:30 Uhr, Kino Hackesche Höfe (Rosenthaler Str. 40-41, 10178 Berlin), Eintritt frei

Die Möllner Briefe: Filmabend gegen das Vergessen – Der Filmabend „Die Möllner Briefe“ lädt dazu ein, sich mit den Folgen rechter Gewalt, Alltagsrassismus und kollektiver Erinnerung auseinanderzusetzen. Im anschließenden Gespräch mit der Regisseurin Martina Priessner wird gemeinsam reflektiert, wie Erinnerungskultur zur Sensibilisierung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann. Weitere Informationen und Anmeldung hier: https://www.dioezesanrat-berlin.de/briefe (wird auf einer neuen Registerkarte geöffnet)

2. Proteste gegen eine rechtsextreme Demonstration am 14. März 2026

Für Samstag, den 14. März, mobilisiert die rechtsextreme und verschwörungsideologische Szene gemeinsam zu einem Aufmarsch. Angemeldet ist momentan eine Route durch den Ortsteil Tiergarten. Gefordert wird die Freiheit von allen politischen Gefangenen, gemeint sind zum Beispiel Holocaustleugner*innen, NSU-Unterstützer, Neonazis auf der Flucht und antisemitische Hetzer. Aufgerufen hat eine überregionale Gruppe, die sich in der Vergangenheit unter anderem mit öffentlichen Solidaritätsbekundungen „für alle Querdenker“, für Geschichtsrevisionist*innen und rechtsextreme Kader hervorgetan hat. Die Website wird von einem einflussreichen NPD-Aktivisten verantwortet. Aus Berlin heraus mobilisieren aktionsorientierte rechtsextreme Jugendgruppen wie die ”Deutsche Jugend Voran” (DJV).

An diesem Samstag ist für 13.00 Uhr eine Protest-Kundgebung am Potsdamer Platz 4, Denkmal der Berliner Mauer angemeldet und für 14.30 Uhr eine an der Ebertstraße, Ecke Hans-von-Bülow-Straße. Beworben werden diese Kundgebungen unter dem Motto: KEIN PLATZ FÜR RECHTE HETZE #DJVERHINDERN. Weitere Informationen von Berlin gegen Nazis: https://www.instagram.com/p/DVOC0FjDW5M/

3. „Diskriminierungsfälle in Schöneberg“ – Ein Spaziergang durch unseren Bezirk  am 21. März 2026 um 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21.03. laden wir zu einem gemeinsamen Spaziergang rund um das Rathaus Schöneberg ein. Dabei besuchen wir Orte dokumentierter Diskriminierungsfälle und erhalten Einblicke in die Arbeit der Registerstelle Tempelhof-Schöneberg. Wir möchten über Alltagsrassismus, Rechtsextremismus, weitere Formen von Diskriminierung und über Zivilcourage ins Gespräch kommen. Der Spaziergang bietet Raum für Austausch, Information und gemeinsames Nachdenken. Wo es möglich ist, werden wir auch aktiv und entfernen oder überkleben diskriminierende Schmierereien im öffentlichen Raum. Zum Abschluss lassen wir den Nachmittag im Café Haberland bei Snacks und Getränken gemeinsam ausklingen. Der Spaziergang wird organisiert von der Partnerschaft für Demokratie „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg“ in Kooperation mit der Registerstelle Tempelhof-Schöneberg und dem DGB-Kreisverband Tempelhof-Schöneberg.

Wann? 21.03.2026, 14:00–16:00 Uhr, Wo? Eingang Rathaus Schöneberg, Teilnahme: kostenfrei, ohne vorherige Anmeldung

4. Kiezspaziergang – Ausgewählte Stolpersteine in der Altstadt Spandau, Unterwegs in Spandau, Sonntag 22.3.2026 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Bei diesem Spaziergang in Zusammenarbeit mit der Jugendgeschichtswerkstatt laden wir Sie ein, die Spandauer Altstadt mit anderen Augen zu sehen. Stolpersteine werden für Menschen verlegt, die während des NS-Regimes verfolgt wurden. Jeder Stein steht für ein individuelles Schicksal dieses Unrechts. Auch in der Spandauer Altstadt finden sich zahlreiche Stolpersteine, die Ihnen ihre Geschichte erzählen möchten. Wie erlebten z.B. jüdische Kinder die Verfolgung und was ist aus denen geworden, die überlebten? Auf dem Spaziergang durch die Spandauer Altstadt erkunden wir gemeinsam die Leben und die Schicksale der in Spandau verfolgten, vertriebenen und ermordeten Menschen und die Art und Weise, wie heute an sie erinnert wird.

Treffpunkt: Die Veranstaltung findet nicht auf der Zitadelle Spandau statt,  der Treffpunkt ist vor dem Gotischen Haus (Stolpersteine für die Familie Oehl). Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen: https://www.zitadelle-berlin.de/ev_event/kiezspaziergang-ausgewaehlte-stolpersteine-in-der-altstadt-spandau/

Herzliche Grüße,

Jens Mätschke-Gabel